ETA Hackgutkessel HACK VR 250 bis 500 kW

Hochwertig und flexibel

In Zeiten steigender Rohstoffpreise ist es mitunter eine Herausforderung, größere Objekte zu beheizen – nicht jedoch, wenn man auf einen krisensicheren und heimischen Brennstoff wie Hackgut setzt. Hackgut wird aus sonst eher schlecht verwertbarem Holz wie Durchforstungsmaterial, Splitterholz nach Sturmschäden und Sägeresten aus heimischen Holzverarbeitungsbetrieben erzeugt. Es wird in leistungsfähigen Hackern zerkleinert, und zwar nach vorgegebenen Normen. Die Größen des Hackguts sind genormt. Für unsere Anlagen sind Größen von P16S–P31S geeignet.

Ein System auch fürs Grobe

Jedes ETA Hackgutaustragungssystem ist durchdacht, bewährt und für den härtesten Einsatz ausgelegt: den Transport von grobem, ungleichmäßigem Hackgut. Damit Holzstücke bis zu 12 cm Länge transportiert werden können, müssen alle Bauteile perfekt zusammenarbeiten. Dies beginnt schon im Bunker. Über großzügig ausgeführte offene Tröge gelangt das Hackgut auf die Schnecke. Dabei verhindert ein Entlastungsblech, dass das Material zu viel Druck auf die Austragschnecke ausübt und ermöglicht so Schütthöhen von bis zu fünf Metern. Dank des weitläufigen Übergangs in den geschlossenen Trogkanal werden Engstellen vermieden. Untersützt wird der reibungslose Materialtransport von der progressiven Schnecke, die das Hackgut zusätzlich auflockert. Dank der Modulbauweise ist schon die Montage unkompliziert. Die Schneckenmodule mit einer Größe von 25 bis 200 cm werden in Automaten gefertigt und ausgerichtet, die speziell ausgeformten Trogkanäle müssen nur noch zusammengeschraubt werden.

Die richtige Temperatur im Feuerraum

dank permanent geregelter Abgasrückführung: Damit Sie beim Verfeuern unterschiedlicher Brennstoffe immer ein optimales Ergebnis hinsichtlich Emissionen und Wirkungsgrad erzielen, bedarf es einer gleichbleibend idealen Temperatur in der Brennkammer und damit der permanenten Regelung der Abgasrückführung. Wie auch beim Saugzuggebläse kommt ein hocheffizientes Gebläse zum Einsatz, um die Verbrennungstemperatur in den Entgasungszonen stets über 800 °C, aber unter 1.000 °C zu halten. In diesem Temperaturfenster werden einerseits alle Bestandteile des Brennstoffs vollständig aufgespalten. Andererseits wird die thermische Belastung auf die Bauteile so gering wie möglich gehalten, was die Lebensdauer des Kessels enorm erhöht. Zu hohe Verbrennungstemperaturen könnten außerdem zu unerwünschter Schlackebildung führen.

Ob für die Verfeuerung von Hackgut oder Pellets

das Innenleben dieses Vorschubrostkessels hat alles, was es für sicheres, sauberes und flexibles Heizen braucht. Die Abgasrückführung wird permanent überwacht. Sie verstärkt den Gasstrom. Der Rost wird besser gekühlt und die Temperaturen im Kessel bleiben stabil in einem Bereich, der einerseits für vollständige Verbrennung des jeweiligen Brennstoffs sorgt und andererseits einer Verschlackung entgegenwirkt. Die Unterdrucküberwachung sorgt für Sicherheit, die Lambdaregelung für höchste Effizienz bei geringsten Emissionen. Mit einem absolut zuverlässigen System für die Brennstoffzufuhr und dem Multizyklonstaubabscheider ist höchster Komfort gewährleistet.