Eine elektrische Fußbodenheizung funktioniert im Ansatz wie eine klassische Fußbodenheizung mit Heizwasser. Sie ist – vereinfacht ausgedrückt – ein großer Heizkörper und verteilt die Wärme gleichmäßig an den Raum. Das sorgt für ein angenehmes Wärmeempfinden, zumal die Bewohner immer warme Füße haben. Wer eine klassische oder elektrische Fußbodenheizung einbauen lässt, steigert den Wert seiner Immobilien und natürlich auch den Wohnkomfort.
Der ideale Zeitpunkt für das Nachrüsten mit einer elektrischen Fußbodenheizung variiert und lässt sich nicht pauschal festlegen. Folgende Gründe sind demnach denkbar:
- Ergänzung zum bestehenden Heizkörper
- Ersatz für den bestehenden Heizkörper
- Allgemeine Wert- und Komfortsteigerung
- Beheizung eines Raumes ohne vorhandenen Heizkörper bzw. Anschlussmöglichkeit an die bestehende Heizungsanlage
Für den nachträglichen Einbau einer elektrischen Fußbodenheizung kommen in der Regel Altbauten infrage. Der entscheidende Grund dafür ist der verhältnismäßig geringe Aufwand. Denn anders als bei einer klassischen Fußbodenheizung muss für die elektrische Variante der Boden nicht immer aufgestemmt werden. Je nach Technik und Ausgangslage lässt sich die elektrische Fußbodenheizung einfach auf den bestehenden Bodenbelag verlegen.