Voraussetzungen für den nachträglichen Einbau einer elektrischen Fußbodenheizung
Damit der Einbau einer elektrischen Fußbodenheizung den gewünschten Erfolg bringt, sind im Vorfeld einige Voraussetzungen zu erfüllen. Diese betreffen in erster Linie den zu beheizenden Raum beziehungsweise dessen Bodenbeschaffenheit. Unter anderem muss der Boden unbedingt eben sein.
Über Erdreich und unbeheizten Räumen eine Dämmung einbringen
Darüber hinaus sollte der Boden wärmegedämmt sein. Ist das nicht der Fall, muss die elektrische Fußbodenheizung mehr Leistung aufbringen, um die gewünschte Wärme zu liefern. Das wiederum verursacht hohe Kosten. Im schlimmsten Fall reicht die Heizleistung nicht mehr, um die Heizlast zu decken und damit die Wunschtemperatur zu erreichen. Vor allem bei Räumen, die sich über einem unbeheizten Keller befinden, kann das Einbringen von Entkopplungs- und Wärmeplatten notwendig sein.
Statik spielt geringere Rolle als bei klassischen Flächenheizungen
Weniger wichtig für den Einbau ist die Statik des Bodens beziehungsweise die Tragfähigkeit der Decke. Während das bei klassischen Flächenheizungen mit nasser Verlegung häufig ein Ausschlusskriterium ist, spielt die Statik bei elektrischen Fußbodenheizungen üblicherweise keine Rolle. Grund dafür ist das sehr geringe Flächengewicht von Heizmatten und Ausgleichsmasse.