Sie suchen die passende Heizungsförderung? 

Hier finden Sie alle Informationen kompakt im Überblick

Wer in besonders energiesparende und umweltfreundliche Heiztechnik investiert, reduziert nicht nur die eigenen Kosten auf lange Sicht, sondern entlastet damit auch die Umwelt. Dabei können Sie zusätzlich von der Heizungsförderung profitieren. Die Zahl der Förderprogramme für eine neue Heizung ist groß. So gibt es unter anderem Förderungen von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern. Die bekanntesten Anlaufstellen sind jedoch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Grundsätzlich gilt bei jeder Förderung für eine neue Heizung: Die Anträge sind vor der Durchführung der Maßnahmen bei den zuständigen Stellen einzureichen.


Was wurde aus der Klimadebatte? 

Die aktuelle Klimadebatte und das Klimapaket verunsichern nach wie vor viele Heizungsbesitzer. Neben einem festen Preis für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid geht es dabei auch um das Einbau-Verbot von Ölheizungen ab 2026 oder um die höhere Förderung für die Heizungsmodernisierung. Hier ist festzuhalten, dass die bislang laufenden Förderungen vom Staat für Ölheizungen seit dem 01.01.2020 ausgelaufen sind. Im Gegenzug dazu wird der Austausch einer Ölheizung gegen eine umweltfreundlichere Variante (Holzheizung, Wärmepumpe, Gas-Hybridheizung) mit bis zu 45 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst.  

Insgesamt gibt es aktuell über zwölf Millionen Gas- und Ölheizungen, bei denen sich bereits heute eine Heizungsmodernisierung lohnt und für die auch jetzt schon umfangreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen.



Die Förderprogramme im Überblick

Fördermittel für die neue Heizung (Bild: © ITTIGallery / Shutterstock.com)

Die Förderprogramme für Heizsysteme sind vielfältig. Häufig treten Fragen auf, ob für die neue Anlage eine Förderung beantragt werden kann und wenn ja, welche. Um Ihnen einen Überblick zu geben, haben wir im Folgenden die wichtigsten Informationen zu den beiden primären Anlaufstellen (KfW und BAFA) zusammengestellt. 

Grundsätzlich ist bei der Heizungsförderung zwischen einem Kredit beziehungsweise Darlehen und einem einmaligen Zuschuss zu unterscheiden. So bietet die KfW beide Optionen an, wohingegen das BAFA die neue Heizungsanlage nur bezuschusst. 

Mit dem beschlossenen Klimaschutzpaket hat die KfW gleichzeitig die Förderung für moderne Brennwertgeräte abgeschafft. Das BAFA fördert in der Hinsicht nur noch Gas-Hybridheizungen - und zwar ausschließlich im Gebäudebestand.

Der Wechsel auf Systeme für erneuerbare Energien wird weiterhin vom BAFA fördert. Das können unter anderem auch Kombinationen aus Brennwerttechnik mit Solarthermie oder Wärmepumpe sein. (Bild: © ITTIGallery / Shutterstock.com)


Voraussetzungen für die Fördermittel

Grundsätzlich kann jeder private Hauseigentümer, der eine Immobilie selbst nutzt oder vermietet, bei einer Heizungsmodernisierung eine Förderung in Anspruch nehmen. Welche Institution hier die richtige ist, entscheidet unter anderem das Baujahr des Gebäudes. Für Mittel von der KfW sollte das Haus bereits vor 2002 erbaut worden sein. Eine weitere wichtige Voraussetzung speziell für den Antrag bei der KfW ist der Energieberater, den Sie für Ihr Vorhaben einbeziehen sollten.

Es gilt: Die Förderung muss vor dem Heizungstausch beantragt werden. Beim BAFA ist der Kostenvoranschlag die Grundlage für die Antragstellung. Außerdem muss der Antrag online gestellt sein. Bei einigen Maßnahmen sind zudem Nachweise hochzuladen. 

Öl-Heizungen (Öl-Hybrid- oder Öl-Brennwertheizungen) werden nicht gefördert. Werden sie jedoch um einen erneuerbaren Wärmeerzeuger (Solarthermie, Biomasse, Wärmepumpe) erweitert, kann letzterer gefördert werden. Ausgeschlossen von einer Heizungsförderung sind alle Kessel, die unter die Austauschpflicht nach § 10 der EnEV 2014 fallen. 

 


Heizungsförderung durch das BAFA

Mit dem Beginn des Jahres 2020 wurden die bisherigen Förderprogramme gebündelt und vereinfacht. Basis-, Zusatz- und Innovationsförderungen gibt es in der Form nicht mehr. Stattdessen wird für die jeweilige Technologie eine höchstmögliche Fördersumme in Prozentsatz angegeben. 

Bis zu 35 % Förderung für Anlagen in Neubauten: in Neubauten gelten nach wie vor höhere Anforderungen für Heizungsanlagen. Wer sich für den Betrieb einer Solaranlage entscheidet, erhält Fördermittel in Höhe von 30 Prozent. Bei Wärmepumpen und Biomasseanlagen steigt der Fördersatz auf 35 Prozent, sofern die Anlagen die entsprechenden technischen Mindestanforderungen erfüllen. 

Bis zu 45 % Förderung für Anlagen in bestehenden Gebäuden: die maximale Förderhöhe von 45 Prozent gibt es nur in Kombination mit der Austauschprämie für Ölheizungen. Das bedeutet, wer seine Ölheizung durch eine neue Heizung ersetzt, die ausschließlich erneuerbare Energien nutzt, bekommt 45 Prozent der förderfähigen Kosten bezuschusst. Bei Gas-Hybridheizungen beträgt der Fördersatz 40 Prozent.

Wird keine Ölheizung ersetzt, beträgt der Fördersatz bei einer Solaranlage sowie Gas-Hybridheizung 30 Prozent. Bei Biomasseanlage, Wärmepumpen sowie Erneuerbarer Energien Hybridheizung 35 Prozent. 

 


Die Förderprogramme der KfW

Ähnlich wie beim BAFA hat sich bei der KfW mit dem Jahresbeginn einiges geändert. Die Heizungsförderung in Form von Einzelmaßnahmen gibt es nicht mehr. Das Gleiche gilt für Lüftungs- und Heizungspakete. Lediglich die Förderung für Brennstoffzellenheizungen ist weiterhin gültig. Im Gegenzug dazu bietet die KfW bei vielen ihrer Produkten bessere Konditionen in Form von höheren Tilgungs- und Investitionszuschüssen an. Konkret erhöht sich der Tilgungszuschuss bei vielen Förderprogrammen um bis zu 12,5 Prozent. 

Energieeffizient Sanieren – Kredit (151)

Wenn Sie Ihr bestehendes Haus zu einem KfW-Effizienzhaus sanieren lassen, können Sie einen Kreditbetrag von bis zu 120.000 Euro aufnehmen. Der dazugehörige maximale Tilgungszuschuss beträgt 40 Prozent bzw. 48.000 Euro pro Wohneinheit (für KfW-Effizienzhaus 55). Vor der Umstellung betrug der maximale Tilgungszuschuss 27.500 Euro.  

Energieeffizient Sanieren – Kredit (152)

Für Einzelmaßnahmen, die keinen KfW-Effizienzhaus-Standard anstreben, erhalten Sie im Rahmen des Förderprogramms 152 bis zu 20 Prozent bzw. 10.000 Euro Tilgungszuschuss. Vor 2020 lag der maximale Zuschuss bei 7,5 Prozent bzw. 3.750 Euro. 

Zu den förderfähigen Einzelmaßnahmen gehören:

  • Wärmedämmung von Wänden
  • Wärmedämmung von Dachflächen
  • Wärmedämmung von Geschossdecken
  • Erneuerung der Fenster und Außentüren
  • Erneuerung/Einbau einer Lüftungsanlage
  • Erstanschluss an Nah- oder Fernwärme
  • Optimierung bestehender Heizungsanlagen, sofern diese älter als zwei Jahre sind

Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss (430)

Die Erhöhung der Zinssätze gilt auch für das Zuschussprogramm 430. Hier erhöht sich der Investitionszuschuss mit dem Jahresbeginn 2020 um 10 Prozent. Konkret steigt der maximale Förderzuschuss von 27.500 auf 48.000 Euro. 

 


E.ON WärmeBonus und 5 Jahre Garantie von Viessmann

In Kooperation mit E.ON kommen Sie bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage in den Genuss einer einmaligen Bonuszahlung von bis zu 350 Euro* (als Gutschrift auf Ihre nächste Erdgasrechnung). Im Aktionszeitraum vom 01.04.2020 bis zum 31.03.2021 muss dafür ein neues Viessmann Heizsystem

●  Gas-Brennwert-Heizsystem (Vitodens 200/300er-Serie oder Vitocrossal 300) oder
●  Gas-Brennwert-Heizsystem (Vitodens 200/300er-Serie oder Vitocrossal 300) mit Solarthermie Vitosol 100-FM/200-FM/200-TM oder
●  Gas-Hybrid-Kompaktgerät Vitocaldens 222-F

installiert und in Betrieb genommen werden.

Wer seine neue Heizung über die integrierte WLAN-Schnittstelle Connectivity Inside oder die Internet-Schnittstelle Vitoconnect online schaltet, erhält außerdem eine erweiterte Garantie von 5 Jahren. Per ViCare App ist dann eine einfache und komfortable Regelung der Heizungsanlage über das Internet möglich.

Ein Anspruch auf den WärmeBonus setzt einen aktiven, ungekündigten Erdgasvertrag mit E.ON voraus. 

*Die Höhe des E.ON WärmeBonus ist abhängig vom neu installierten Viessmann Heizsystem.

Alle Infos zur Aktion auf


Unterstützung bei der Förderung

Viessmann FörderProfi – wir machen Förderung einfach

Das Thema Förderung ist äußerst komplex und vielschichtig. Vor allem bei der Antragstellung ist einiges zu beachten. Mit unserem Service FörderProfi halten wir Ihnen den Rücken frei und reduzieren Ihren bürokratischen Aufwand. Der FörderProfi begleitet den gesamten Prozess von der Prüfung der Förderfähigkeit über die Beantragung bis zur Auszahlung der Fördermittel. Wir bieten diesen Service sowohl für Heizungsbesitzer als auch für Fachhandwerker an. Auf der FörderProfi Website finden Sie eine Online-Checkliste zur Prüfung der generellen Förderfähigkeit zum Ausfüllen; direkt auf dem Smartphone oder Tablet. 

So erhalten Sie die Fördermittel über den Förderprofi

  1. Über das Formular eine Fachberatung anfordern.
  2. Nachdem das Angebot eines Heizungsfachbetriebs vorliegt, beauftragen Sie den FörderProfi.
  3. Der FörderProfi prüft die Förderfähigkeit, übernimmt die Berechnungen und die Antragstellung. 
  4. Sie müssen lediglich die ausgefüllten Unterlagen an die zuständigen Stellen schicken. 
  5. Wurde der Antrag genehmigt, erhalten Sie die Fördermittel. 

Darüber hinaus bietet Ihnen Viessmann eine Förder-Garantie. Sollte entgegen der positiven Prüfergebnisse der Antrag zurückgewiesen werden, übernimmt Viessmann den Förderbetrag. 


Viessmann Fördermittel-Datenbank

Mit unserer Fördermittel-Datenbank* können Sie sich mit zwei Klicks anzeigen lassen, welche Förderprogramme für Sie infrage kommen. Tragen Sie dazu in der nebenstehenden Abfrage einfach Ihre Postleitzahl und die gewünschte Fördermaßnahme ein. Nach wenigen Sekunden bekommen Sie eine Liste mit allen Förderprogrammen, die in Ihrer Region angeboten werden sowie die zutreffenden Programme von KfW und BAFA. 

Folgende Informationen können Sie der Liste entnehmen:

  • regionale Gültigkeit
  • Förderprogramm
  • Art der Förderung: z.B. Darlehen oder Zuschuss
  • Höhe der Förderung
  • Zielgruppe
*Die über die Online-Anfrage veröffentlichten Informationen und Angaben zur Förderung sind mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Fehlerfreiheit und Vollständigkeit der Angaben kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein maßgeblich sind die jeweils gültigen Gesetze, Verordnungen und Richtlinien - rechtsverbindliche Angaben erhalten Sie bei den jeweils genannten Institutionen.Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Ausnahmen können sich aus gesetzlichen Regelungen ergeben wie z.B. für die Einspeisevergütung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz. Bewilligungen werden im Übrigen ausschließlich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von der jeweiligen Bewilligungsstelle erteilt.
Online-Abfrage*

Förderprogramme

Ungültige Postleitzahl


Video zur Förderung

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Video "Wissenswertes zur Heizungsförderung"
Wir erklären Ihnen, welche Heizungsförderung es in Deutschland gibt und was Sie dabei beachten sollten.