Sie suchen die passende Heizungsförderung? 

Hier finden Sie alle Informationen kompakt im Überblick

Wer in besonders energiesparende und umweltfreundliche Heiztechnik investiert, reduziert nicht nur die eigenen Kosten auf lange Sicht, sondern entlastet damit auch die Umwelt. Dabei können Sie zusätzlich von der Heizungsförderung profitieren. Die Zahl der Förderprogramme für eine neue Heizung ist groß. So gibt es unter anderem Förderungen von Bund, Ländern, Kommunen und Energieversorgern. Die bekanntesten Anlaufstellen sind jedoch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). 

Grundsätzlich gilt bei jeder Förderung für eine neue Heizung: Die Anträge sind vor der Durchführung der Maßnahmen bei den zuständigen Stellen einzureichen.


Die aktuelle Klimadebatte - was bedeutet das für die Förderung?

Die aktuelle Klimadebatte und das vorläufige Klimapaket verunsichern viele Heizungsbesitzer. Neben einem festen Preis für den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid geht es dabei auch um ein mögliches Einbau-Verbot von Ölheizungen ab 2026 oder um die höhere Förderung für die Heizungsmodernisierung. Hier ist festzuhalten, dass bislang noch nichts beschlossen wurde. Das öffentlich diskutierte Paket umfasst lediglich die wichtigsten Eckpunkte, die in den folgenden Monaten von der Bundesregierung noch ausgestaltet und beschlossen werden müssen.

Insgesamt gibt es aktuell über zwölf Millionen modernisierungsbedürftige Gas- und Ölheizungen, bei denen sich bereits heute eine Heizungsmodernisierung lohnt und für die auch jetzt schon umfangreiche Fördermöglichkeiten zur Verfügung stehen.



Die Förderprogramme im Überblick

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Die Förderprogramme für Heizsysteme sind vielfältig. Häufig treten Fragen auf, ob für die neue Anlage eine Förderung beantragt werden kann und wenn ja, welche. Um Ihnen einen Überblick zu geben, haben wir im Folgenden die wichtigsten Informationen zu den beiden primären Anlaufstellen (KfW und BAFA) zusammengestellt. 

Grundsätzlich ist bei der Heizungsförderung zwischen einem Kredit beziehungsweise Darlehen und einem einmaligen Zuschuss zu unterscheiden. So bietet die KfW beide Optionen an, wohingegen das BAFA die neue Heizungsanlage nur bezuschusst. Daneben entscheidet auch der zukünftige Brennstoff über das passende Förderprogramm. So bietet die KfW vor allem für den Umstieg von der alten Öl- oder Gasheizung auf die moderne Brennwerttechnik attraktive Fördermöglichkeiten, wohingegen das BAFA in erster Linie den Wechsel auf erneuerbare Energien fördert. Das können unter anderem auch Kombinationen aus Brennwerttechnik mit Solarthermie oder Wärmepumpe sein. (Bild: © ITTIGallery / Shutterstock.com)


Voraussetzungen für die Fördermittel

Grundsätzlich kann jeder private Hauseigentümer, der eine Immobilie selbst nutzt oder vermietet, bei einer Heizungsmodernisierung eine Förderung in Anspruch nehmen. Welche Institution hier die richtige ist, entscheidet unter anderem das Baujahr des Gebäudes. Für Mittel von der KfW sollte das Haus bereits vor 2002 und für Förderungen durch das BAFA vor 2009 erbaut worden sein. 

Darüber hinaus ist für die KfW-Förderung eines Brennwertkessel ein hydraulischer Abgleich erforderlich. Wichtig: Dabei wird auch nur der Wechsel von einem Heizwertgerät zur Brennwerttechnik gefördert. Sollten Sie bereits einen Öl- oder Gas-Brennwertkessel besitzen und diesen austauschen wollen, gibt es dafür keine Förderung. Ebenso ausgeschlossen von einer Heizungsförderung sind alle Kessel, die unter die Austauschpflicht nach § 10 der EnEV 2014 fallen. 

Eine weitere wichtige Voraussetzung speziell für den Antrag bei der KfW ist der Energieberater, den Sie für Ihr Vorhaben hinzuziehen sollten. 


Heizungsförderung durch das BAFA

Das BAFA vergibt im Rahmen des Programms "Heizen mit erneuerbaren Energien" Fördermittel, wenn Sie auf erneuerbare Energie setzen; mit Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Biomasseanlagen. Grundsätzlich gibt es dabei für jede Technologie die sogenannte Basisförderung. Die Höhe ist vom System, Einsatz und von der Heizleistung abhängig. Unter bestimmten Voraussetzungen kann dieser Betrag um Zusatzförderungen erweitert werden. Wir haben Ihnen eine Auswahl zusammengestellt:

Innovationsförderung - Diese können Sie bekommen, wenn die Anlagen besonders effizient und schadstoffarm arbeiten. Das können zum Beispiel Solarkollektoranlagen sein, die zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung dienen und dabei eine Deckungsrate von mindestens 50 Prozent aufweisen. Aber auch Wärmepumpen mit einer erhöhten Jahresarbeitszahl sowie Holzheizungen mit einem Partikelabscheider können damit zusätzlich gefördert werden.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) - Dieser Bonus greift, wenn Sie eine besonders ineffiziente Heizung ersetzen oder eine Solarthermieanlage zur Heizungsunterstützung in Kombination mit der Optimierung des gesamten Heizsystems integrieren. Das umfasst zahlreiche Optimierungsmaßnahmen. Das Anreizprogramm ist aktuell bis 31.12.2020 befristet. 

Kombinationsbonus - Dieser Bonus von 500 Euro kann geltend gemacht werden, wenn eine Biomasseheizung oder eine Wärmepumpe mit einer Solarthermieanlage kombiniert wird. 

Kesseltauschbonus - Den Kesseltauschbonus bekommen Sie zusätzlich, wenn Sie eine förderfähige Solarthermie mit dem Austausch eines Heizkessels ohne Brennwerttechnik durch einen Öl- oder Gas-Brennwertkessel kombinieren. Dieser Bonus beträgt ebenfalls 500 Euro.


Die Förderprogramme der KfW

Über die KfW lassen sich Heizungsmodernisierungen als Einzelmaßnhame zur energetischen Sanierung fördern: mit einem zinsgünstigen Kredit (Programm 152) oder einem einmaligen Zuschuss (Programm 430). Dabei werden häufig nicht nur der Austausch des Kessels selbst, sondern auch andere Maßnahmen wie der Einbau von Flächenheizungen oder der Einbau neuer Thermostate gefördert. 

KfW-Förderung über Kredite

Möchten Sie Ihre Heizung über einen KfW-Kredit finanzieren und fördern lassen, kommt das Programm 152 infrage. Dabei gibt es das sogenannte Heizungspaket und die Einzelmaßnahmen. Letztere umfassen die Erneuerung der Heizungsanlage oder der Einbau einer Lüftungsanlage. Ebenso können Optimierungsmaßnahmen bei Heizungen, die älter als zwei Jahre geltend gemacht werden. Das Heizungspaket setzt sich aus der Modernisierung und der anschließenden Optimierung der Wärmeverteilung zusammen. 

Förderprogramm 152:

  • Zinssatz: 0,75 %
  • Laufzeit: 4 - 30 Jahre
  • Tilgungsfreiheit: 1 - 5 Jahre
  • maximaler Förderbetrag: 50.000 Euro
  • Tilgungszuschuss bis zu: 3.750 Euro (Einzelmaßnahme) / 6.250 Euro (Heizungspaket)

Daneben gibt es einen Ergänzungskredit im Programm 167 für die Umstellung der Heizung auf erneuerbare Energien. 

  • Zinssatz: 1,26 %
  • Laufzeit: 4 - 10 Jahre
  • Tilgungsfreiheit: 1 - 2 Jahre
  • maximaler Förderbetrag: 50.000 Euro

KfW-Förderung über einen Investitionszuschuss

Ebenfalls möglich ist die Förderung mit einmaligen Zuschüssen im Rahmen des Förderprogramms 430. Auch dabei lassen sich Einzelmaßnahmen und das Heizungspaket unterscheiden. 

  • Einzelmaßnahmen: maximal 10 % bzw. 5.000 Euro 
  • Heizungspaket: maximal 15 % bzw. 7.500 Euro 

Für die Brennstoffzellenheizung gilt im Übrigen das KfW-Programm 433 mit einer maximalen Förderhöhe von 40 Prozent.
 


Wärme-Bonus für die neue Gasheizung und 5 Jahre Garantie von Viessmann

Bis zu 250,– €* E.ON WärmeBonus zzgl. Neukundenbonus auf die Erdgasrechnung

In Kooperation mit E.ON kommen Sie bei der Modernisierung Ihrer Heizungsanlage in den Genuss einer einmaligen Bonuszahlung von bis zu 250 Euro (E.ON WärmeBonus zzgl. Neukundenbonus auf die Erdgasrechnung). Im Aktionszeitraum bis zum 31.12.2019 muss dafür ein neues Gas-Heizsystem von Viessmann installiert und in Betrieb genommen werden.

Wer seine neue Heizung über die Internet-Schnittstelle Vitoconnect online schaltet, erhält außerdem eine erweiterte Garantie von 5 Jahren. Per ViCare App ist dann eine einfache und komfortable Regelung der Heizungsanlage über das Internet möglich.

* Ein Anspruch auf den WärmeBonus setzt einen aktiven, ungekündigten Erdgasvertrag mit E.ON voraus; Neukunden bietet E.ON den Aktionstarif E.ON KlassikErdgas 24 plus mit zusätzlichem attraktiven Neukundenbonus (beträgt durchschnittlich über alle Postleitzahlen bei 25.000 kWh/a Erdgasverbrauch 540,– €, Preisstand 23.08.2018).


Alle Infos zur Aktion liefert Ihnen unsere TopInfo.


Unterstützung bei der Förderung

Viessmann FörderProfi – wir machen Förderung einfach

Das Thema Förderung ist äußerst komplex und vielschichtig. Vor allem bei der Antragstellung ist einiges zu beachten. Mit unserem Service FörderProfi halten wir Ihnen den Rücken frei und reduzieren Ihren bürokratischen Aufwand. Der FörderProfi begleitet den gesamten Prozess von der Prüfung der Förderfähigkeit über die Beantragung bis zur Auszahlung der Fördermittel. Wir bieten diesen Service sowohl für Heizungsbesitzer als auch für Fachhandwerker an. Auf der FörderProfi Website finden Sie eine Online-Checkliste zur Prüfung der generellen Förderfähigkeit zum Ausfüllen; direkt auf dem Smartphone oder Tablet. 

So erhalten Sie die Fördermittel über den Förderprofi

  1. Über das Formular eine Fachberatung anfordern.
  2. Nachdem das Angebot eines Heizungsfachbetriebs vorliegt, beauftragen Sie den FörderProfi.
  3. Der FörderProfi prüft die Förderfähigkeit, übernimmt die Berechnungen und die Antragstellung. 
  4. Sie müssen lediglich die ausgefüllten Unterlagen an die zuständigen Stellen schicken. 
  5. Wurde der Antrag genehmigt, erhalten Sie die Fördermittel. 

Viessmann Fördermittel-Datenbank

Mit unserer Fördermittel-Datenbank* können Sie sich mit zwei Klicks anzeigen lassen, welche Förderprogramme für Sie infrage kommen. Tragen Sie dazu in der nebenstehenden Abfrage einfach Ihre Postleitzahl und die gewünschte Fördermaßnahme ein. Nach wenigen Sekunden bekommen Sie eine Liste mit allen Förderprogrammen, die in Ihrer Region angeboten werden sowie die zutreffenden Programme von KfW und BAFA. 

Folgende Informationen können Sie der Liste entnehmen:

  • regionale Gültigkeit
  • Förderprogramm
  • Art der Förderung: z.B. Darlehen oder Zuschuss
  • Höhe der Förderung
  • Zielgruppe
*Die über die Online-Anfrage veröffentlichten Informationen und Angaben zur Förderung sind mit Sorgfalt zusammengestellt. Für die Fehlerfreiheit und Vollständigkeit der Angaben kann jedoch keine Gewähr übernommen werden. Allein maßgeblich sind die jeweils gültigen Gesetze, Verordnungen und Richtlinien - rechtsverbindliche Angaben erhalten Sie bei den jeweils genannten Institutionen.Ein Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht. Ausnahmen können sich aus gesetzlichen Regelungen ergeben wie z.B. für die Einspeisevergütung über das Erneuerbare-Energien-Gesetz und das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz. Bewilligungen werden im Übrigen ausschließlich im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel von der jeweiligen Bewilligungsstelle erteilt.
Online-Abfrage*

Förderprogramme

Ungültige Postleitzahl

Service für den Fachpartner

Sind Sie Viessmann-Marktpartner, dann ist der Fördermittelservice zur Heizungsmodernisierung Febis das passende Tool für Sie. Damit können Sie Ihre Kunden die bestmögliche Förderung garantieren. Denn im Hintergrund überprüfen Energieberater und Techniker die Angebote auf Förderfähigkeit sowie Kumulierbarkeit. Um den Service nutzen zu können, müssen Sie sich lediglich auf viessmann.foerderservice.de registrieren und ein Webinar besuchen. Profitieren Sie von folgenden Vorteilen: 

  • Erhöhen Sie mit dem Fördermittelservice Ihren eigenen Deckungsbeitrag.
  • Sorgen Sie bei Ihren Kunden für höchste Transparenz bei Preisangaben, indem Sie die Kosten für den Fördermittelservice schon im Angebot anführen.
  • Schaffen Sie sich und Ihren Kunden einen Mehrwert.  

Ausführliche Informationen dazu finden Sie unter viessmann.foerderservice.de


Video zur Förderung

Video "Wissenswertes zur Heizungsförderung"
Wir erklären Ihnen, welche Heizungsförderung es in Deutschland gibt und was Sie dabei beachten sollten.