FörderProfi – Der neue Service von Viessmann

Staatliche Fördermittel für neue Heizungsanlagen sind zahlreich. Hier einen Überblick zu behalten ist für die meisten Verbraucher aus zeitlichen Gründen kaum möglich. Hinzu kommen die teils sehr hohen, bürokratischen Hürden, die Antragsteller gleich zu Beginn überwinden müssen. Abhilfe schafft hier der neue Service von Viessmann, der FörderProfi. Dahinter stecken Experten und Energieberater, die Hausbesitzer und Fachhandwerker gleichermaßen von der Antragstellung bis zur Auszahlung begleiten und dabei die Bundesförderung für effiziente Gebäude, kurz BEG, berücksichtigen. Dieses umfasst folgende Komponenten:

  • BEG EG für Einzelmaßnahmen
  • BEG WG für Wohngebäude
  • BEG NWG für Nicht-Wohngebäude


Warum staatliche Fördermittel in Anspruch nehmen?

Der Staat schafft finanzielle Anreize in Form von Fördermitteln, wenn Sie Ihren veralteten Wärmeerzeuger durch eine moderne und energieeffiziente Anlage ersetzen. Der Hauptgrund für die Förderung ist der ökologische Aspekt. Denn mit steigender Effizienz verbrauchen moderne Wärmeerzeuger für dieselbe Leistung (Wärme) deutlich weniger Brennstoff als ihre veralteten Modelle. Im Falle der Öl- und Gasheizungen, die fossile Energieträger zur Energiegewinnung verbrennen, bedeutet das eine Entlastung der Umwelt, da sie weniger CO₂ ausstoßen. Unterm Strich agiert der Staat mit der finanziellen Unterstützung im Sinne des Gemeinwohls. Indem Sie staatliche Förderung durch Modernisierung in Anspruch nehmen, leisten auch Sie einen kleinen Beitrag zum Umweltschutz.

Die Fördermittel gibt es nicht nur für die Modernisierung. Aber seit dem 01.01.2021 kann eine Heizung als alleinige Maßnahme nicht mehr im Neubau gefördert werden. Hier gilt nur noch die systemische Lösung zur Erreichung eines Effizienzhausstandard als förderfähig, was zwar die Heizung beinhaltet, aber immer noch andere Maßnahme mit sich bringt (z.B. Dämmung der Gebäudehülle o.ä.).

Fördermittel sorgen für finanzielle Flexibilität

Die Investition in eine moderne Heizungsanlage ist eine langfristige und je nach Heizsystem kostenintensive Entscheidung. Vor allem der finanzielle Aspekt ist entscheidend. Denn mit staatlichen Fördermitteln müssen Sie langfristig gesehen weniger Eigenkapital aufbringen und bleiben dadurch finanziell flexibel.


Wie funktioniert der FörderProfi?

Ein wesentlicher Unterschied zum klassischen Antragsverfahren ist beim FörderProfi der Wegfall von lästigem Papierkram. Sie erhalten stattdessen alle wichtigen Informationen direkt als E-Mail auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Dadurch haben Sie jederzeit einen Überblick über den Antragsstatus.

Wichtig: Der Vorhabensbeginn ist für die Förderfähigkeit entscheidend. Denn staatliche Fördermittel erhalten Sie nur, wenn Sie den Antrag noch vor diesem Stichtag stellen (lassen). Im BEG gilt als Vorhabensbeginn der Abschluss eines der Ausführung zuzurechnendenLieferungs- oder Leistungsvertrags.

Zum FörderProfi gelangen Sie auf unterschiedlichem Wege. Im Folgenden finden Sie die Beschreibung für den klassischen Weg über die Website selbst.

So funktioniert der FörderProfi im Detail

1. Das FörderProfi-Formular ausfüllen
Auf der Homepage des Förderprofi haben Sie mehrere Optionen. Neben den klassischen Heizsystemen können Sie auch die Förderfähigkeit bestimmter Optimierungsmaßnahmen überprüfen lassen. Wählen Sie eines der vorhandenen Heizsysteme aus, müssen Sie ein paar Daten wie Art und Alter zum betreffenden System eingeben. Der FörderProfi richtet sich sowohl an natürliche Personen, die Hauseigentümer sind, als auch an Heizungsfachbetriebe, die den Service im Namen eines Kunden nutzen oder weiterempfehlen möchten.

2. E-Mail vom FörderProfi erhalten
Nach Eingabe der für die Förderung relevanten Daten erhalten Sie eine E-Mail mit Informationen zu Ihrem Förderanspruch und weiteren möglichen Schritten. Dieser sogenannte Quick-Check dauert nur wenige Minuten und ist für Sie komplett kostenfrei.

3. Den FörderProfi beauftragen
In der betreffenden E-Mail haben Sie außerdem die Möglichkeit, den FörderProfi direkt zu beauftragen. Klicken Sie dazu einfach auf den Button “Hier FörderProfi beauftragen” und erteilen Sie damit den Auftrag. Sollten Sie an diesem Punkt für Ihre geplante Maßnahme noch kein Angebot eines Installateurs vorliegen haben, können Sie dieses hier anfordern:


4. Mit der Maßnahme beginnen
Sobald der FörderProfi den Antrag für Sie eingereicht hat, erhalten Sie eine Rückmeldung und können Sie mit der Maßnahme beginnen. Dies dauert ab Auftragserteilung wochentags meist weniger als 48 Stunden.

Hinweis: Sollte Ihr Förderantrag entgegen der positiven Prüfung der Förderfähigkeit durch den FörderProfi abgelehnt werden, greift die Viessmann Förder-Garantie

Video: Hilfe im Förderdschungel – Der Viessmann Förderprofi

Zum Aktivieren des Videos klicken Sie bitte auf den Play-Button. Bitte beachten Sie, dass durch Aufruf des Videos Daten an YouTube übermittelt werden. Details dazu entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Das Video enthält den Tech Talk zum FörderProfi.

Geldstapel symbolisieren die Fördermittel durch den FörderProfi

Den FörderProfi durch den Fachbetrieb beauftragen

Die Modernisierung einer bestehenden Heizungsanlage erfordert höchste Sorgfalt und fachliche Kompetenzen. Für ein zufriedenstellendes Ergebnis empfehlen wir daher stets die Fachberatung eines Handwerkers. Dieser kann den FörderProfi ebenfalls beauftragen - zusammen mit Ihnen oder nur für Sie. Gehen Sie dabei wie folgt vor:

  • Fordern Sie eine Fachberatung an.
  • Nachdem das Angebot des Heizungsfachbetriebs vorliegt, beauftragen Sie allein oder zusammen mit dem Fachmann den FörderProfi.

Alle weiteren Schritte sind wie oben bereits beschrieben.


Welche Wärmeerzeuger sind förderfähig?

Der FörderProfi unterstützt Sie bei der Beantragung von Fördermitteln für nahezu jedes Heizsystem von Viessmann. Ob klassisch für einen Brennwertkessel, ökologisch für eine Wärmepumpe oder wegweisend für ein Brennstoffzellen-Heizgerät. Der FörderProfi sichert Ihnen dabei staatliche Fördermittel.

Bis zu 40 % Förderung für die neue Gas-Hybridheizung

Wenn Sie weiterhin mit Gas heizen möchten, dann greifen Sie am besten zu einer Gas-Hybridheizung. Für die Installation erhalten Sie bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten. Wichtig ist dabei, dass 

  • der regenerative Wärmeerzeuger mind. 25 % der Heizlast des versorgten Gebäudes bedienen muss
  • die Anlage hydraulisch abgeglichen wird

Ersetzen Sie dabei noch eine bestehende Ölheizung, steigt der Fördersatz sogar auf maximal 40 Prozent. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der Seite “Heizungsförderung

Bis zu 45 % Förderung für die neue Wärmepumpe

Die Wärmepumpe gilt für viele Energieexperten als das Heizsystem der Zukunft. Wenn Sie schon heute in eine Wärmepumpe von Viessmann investieren, erhalten Sie staatliche Unterstützung von bis zu 45 Prozent der förderfähigen Investitionskosten. Die volle Summe erhalten Sie allerdings nur, wenn Sie dabei eine bestehende Ölheizung ersetzen. Ist das nicht der Fall, liegt der Fördersatz bei maximal 35 Prozent.  

Entscheidend für die Förderung ist die jahreszeitbedingte Raumheizungseffizienz (ETAs), welche als Nachweis der Energieeffizienz dient. Viessmann Wärmepumpen erfüllen dieses Kriterium. Das heißt, beauftragen Sie den FörderProfi, ist kein weiterer technischer Nachweis für eine Wärmepumpe zu erbringen. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der Seite “Förderung Wärmepumpe”. 

Bis zu 9.300 Euro für das neue Brennstoffzellen-Heizgerät

Der FörderProfi unterstützt Sie auch dabei, wenn Sie sich für ein Brennstoffzellen-Heizgerät entscheiden. Diese sogenannte KWK-Anlage erzeugt neben Strom auch gleichzeitig Wärme und erzielt dadurch besonders hohe Wirkungsgrade. Beachtlich hoch sind auch die möglichen Fördermittel. Bis zu 9.300 Euro gibt es vom Staat, wenn Sie den Antrag ordungsgemäß stellen - am einfachsten geht es mit dem FörderProfi. 

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der Seite “Förderung Vitovalor Brennstoffzellenheizung

Bis zu 30 % Förderung für eine neue Solarthermieanlage

Eine Solarthermieanlage ist die optimale Ergänzung zur vorhandenen Heizung. Denn sie nutzt kostenlose Solarenergie, um Warmwasser zu bereiten oder die Heizung zu unterstützen. Für die Erweiterung einer bestehenden Anlage bzw. den Betrieb einer neuen Anlage erhalten Sie bis zu 30 Prozent der förderfähigen Kosten.  

Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der Seite “Förderung Solarthermie

Video: Mühelos zur Förderzusage

Die Experten Merlin Lauenburg und Moritz von Harling erklären, wie der FörderProfi Fachbetrieben und Kunden hilft. 

Zum Aktivieren des Videos klicken Sie bitte auf den Play-Button. Bitte beachten Sie, dass durch Aufruf des Videos Daten an YouTube übermittelt werden. Details dazu entnehmen Sie bitte unserer Datenschutzerklärung.

Das Video informiert über den FörderProfi.