EnEV 2014 & EEWärmeG 2011 – Energieeffizienz im Neubau

Die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV)

Wenn Sie heute ein Haus bauen, schreibt die EnEV vor, dass Sie einen energieeffizienten Neubau errichten. Das heißt, der Bedarf an Primärenergie für die Anlagentechnik und der Wärmeverlust durch die Bauhülle dürfen gewisse Höchstwerte nicht überschreiten. Die entsprechenden Energie-Kennwerte sind im Energieausweis Ihres Hauses eingetragen.

Aktuell gilt die EnEV 2014. Für Neubauten hat die Verordnung allerdings den Energie-Standard seit dem 1. Januar 2016 deutlich erhöht: Der höchstzulässige, jährliche Bedarf an Primärenergie ist um 25 Prozent gesunken und der erlaubte Wärmeverlust durch die Gebäudehülle hat sich auch gemindert.

Welchen EnEV-Standard Ihr Haus erfüllen muss, hängt davon ab, wann Sie den Bauantrag einreichen oder die Bauanzeige erstatten. Wenn Sie diese Schritte im Jahr 2016 unternehmen, gilt der erhöhte EnEV-Standard für Ihr Bauvorhaben. Wenn Sie erneuerbare Energien oder Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) nutzen, kommt Ihnen dies über die Energiebilanz nach EnEV zugute. Auch Ihren selbstproduzierten Strom können Sie mit anrechnen, wenn Sie diesen aus erneuerbaren Energien erzeugen.

Details dazu und viele weitere Informationen finden Sie in der neuen Viessmann Fachreihe EnEV 2014.

> Fachreihe EnEV 2014 (PDF, 6 MB)

> EnEV-Produktkennwerte Lieferprogramm 2016 (PDF, 1.2 MB)

> Informationen zur EnEV-Bewertung Vitovalor 300-P (PDF, 128 KB)

> Vitovalor 300-P | Bewertungstool Primärenergiefaktor fp (ZIP / XLSM, 76 KB)

> EnEV- und KfW-Bewertung für das Gas-Adsorptionsheizgerät Vitosorp 200-F (PDF, 1 MB)


Energetische Gleichwertigkeit von Viessmann Produkten in Bezug auf Standardanlagentechnik gemäß DIN 4701-10 (2003-2008, Anhang C.1-4)

Stand 01.03.2015

Folgende Produkte erfüllen, beziehungsweise übertreffen die EnEV-relevanten energetischen Kennwerte der jeweiligen Standardanlagentechnik nach DIN 4701-10 (2003-2008, Anhang C.1-4). Sie können daher zur Erfüllung eines EnEV-Nachweises, gerechnet mit Werten von Standardanlagentechnik der jeweiligen Produktgruppe (z.B. Gas-Brennwertkessel) eingesetzt werden.

Wir empfehlen für ein optimiertes Ergebnis des EnEV-Nachweises, anstelle der Standardwerte die tatsächlichen Produktkennwerte zur individuellen EnEV-Berechnung zu nutzen. Die Kennwerte können dem Dokument EnEV-Produktkennwerte Lieferprogramm 2014 entnommen werden.

> EnEV-Produktkennwerte Lieferprogramm 2016 (PDF, 1.2 MB)


Öl-Brennwertkessel

(entspricht Produktgruppe Brennwertkessel verbessert)

Vitorondens 200-T (Typ BR2A)
Vitorondens 200-T (Typ J2RA)
Vitoladens 300-W (Typ J3HA)
Vitoladens 300-W (Typ VP3C)
Vitoladens 333-F (Typ J3SA)
Vitoladens 333-F (Typ VP3U)


Gas-Brennwertkessel

(entspricht Produktgruppe Brennwertkessel verbessert)

Vitodens 100-W (Typ B1KA)
Vitodens 100-W (Typ B1HA)
Vitodens 200-W (Typ B2KA)
Vitodens 200-W (Typ B2HA)
Vitodens 222-W (Typ B2LA)
Vitodens 222-F (Typ B2TA)
Vitodens 222-F (Typ B2SA)
Vitodens 300-W (Typ B3HA)
Vitodens 333-F (Typ B3TA)
Vitodens 343-F (Typ B3UA)


Wärmepumpen

Sole/Wasser

Vitocal 200-G (Typ BWC)
Vitocal 222-G (Typ BWT)
Vitocal 242-G (Typ BWT)
Vitocal 300-G (Typ BW/BWS/BWC)
Vitocal 333-G (Typ BWT)
Vitocal 343-G (Typ BWT)
Vitocal 350-G (Typ BW/BWS)

Wasser/Wasser

Vitocal 300-G (Typ BW/BWS/BWC)
Vitocal 350-G (Typ BW/BWS/BWC)

Luft/Wasser

Vitocal 200-S (Typ AWB)
Vitocal 222-S (Typ AWT)
Vitocal 242-S (Typ AWT)
Vitocal 200-A (Typ AWCI-AC)
Vitocal 300-A (Typen AWC-I_AC/AW-O-AC 301.A, .B)
Vitocal 350-A (Typ AWH-I/AWH-O 351.A


Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung

Gerät / maximaler Luftvolumenstrom (cbm/h)

Vitovent 200-D / bis 55
Vitovent 300 / bis 180
Vitovent 300-W / bis 300
Vitovent 300-W / bis 400
Vitovent 300-C / bis 150
Vitovent 300-F / bis 280


Solarthermie

Hierbei ist zu beachten, dass für Standardanlagentechnik Solarthermie in der DIN 4701-10 bestimmte Kollektorflächen vorgegeben werden. Daher können energetische Gleichwertigkeiten nicht pauschal genannt werden. Es empfiehlt sich daher, immer mit den produktspezifischen Kennwerten der Viessmann Solarkollektoren den jeweiligen EnEV-Nachweis nachzurechnen.

> Energetische Gleichwertigkeit von Viessmann Produkten (PDF, 62 KB)


Das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG 2011 – kurz: Wärmegesetz)

Parallel zur EnEV schreibt das bundesweite Wärmegesetz vor, dass Sie in Ihrem neuen Haus – wenn seine Nutzfläche 50 Quadratmeter übersteigt – auch teilweise erneuerbare Energien für Heizung, Trinkwassererwärmung und Gebäudekühlung nutzen. Alternativ können Sie die Energieeffizienz Ihres Hauses über Ersatzmaßnahmen steigern, welche das Gesetz anerkennt.

Das Wärmegesetz regelt auch, wie Sie die erneuerbaren Energien nutzen und welcher Anteil des Wärme- und Kühlenergiebedarfs mindestens damit abzudecken ist:

  • Solarthermie: Mit „Solar Keymark“ zertifizierte Solaranlagen: kleine Häuser mit mindestens 0,04 m² Kollektorfläche pro m² Nutzfläche und große Wohngebäude mit 0,03 bis 0,04 m² Kollektorfläche pro m² Nutzfläche
  • Biogas: Den Brennstoff in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (KWK) oder in energieeffizienten Heizkesseln nutzen und mindestens 30 Prozent des Wärmeenergiebedarfs damit decken
  • Bioöl: Nachhaltig erzeugtes Bioöl in energieeffizienten Heizkesseln nutzen und mindestens 50 Prozent des Wärmeenergiebedarfs damit decken
  • Biomasse (Holz): Nur Anlagen mit besonders hohem Wirkungsgrad nutzen und mindestens 50 Prozent des Wärmeenergiebedarfs damit decken
  • Wärme aus Erdreich und Umgebungsluft: Effiziente Wärmepumpen nutzen und mindestens 50 Prozent des Wärme- und Kälteenergiebedarfs damit decken
  • Kälte aus erneuerbaren Energien: Aus Erdreich, Grund- und Oberflächenwasser oder regenerativ erzeugter Wärme mit effizienter Technik nutzen.

Wenn Sie diese Energiequellen noch effizienter als vorgeschrieben nutzen, belohnt Sie der Staat mit „Finanzspritzen“.

Die Viessmann Fördermittel-Datenbank hilft bei der Auswahl:

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