Fußbodenheizung Sanierungssystem

Das Sanierungssystem ist ein System zum Heizen und Kühlen. Es eignet sich in der Modernisierung zur Installation auf vorhandenen Estrichen, an Wänden und Decken. Das System zeichnet sich durch einen niedrigen Aufbau von nur 17 Millimeter und einer daraus resultierenden hohen Reaktionsgeschwindigkeit aus.

Für die Installation auf dem Boden wird der Aufbau aus Systemplatten und Systemrohr mit einer schnell erhärtenden, hochleistungsfähigen Füll- und Vergussmasse verfüllt.

Aufbau des Sanierungssystems

Das Viessmann Sanierungssystem für die Fußbodenheizung besteht unter anderem aus den folgenden Komponenten:

●  Heizkreisverteiler
●  Dämmplatten
●  PE-Schutzrohr
●  Randdämmstreifen
●  PE-Schaum

Das Sanierungssystem von Viessmann ist insbesondere für die Modernisierung geeignet. Dieses wird auf einen bestehenden Estrich aufgebracht. Es eignet sich sowohl für den Boden als auch für Wände und Decken. Das Sanierungssystem für die Fußbodenheizung besteht aus Systemplatten und Systemrohren. Sie werden mit einer schnell erhärtenden und hochleistungsfähigen Füll- und Vergussmasse verfüllt. Das schafft einen guten Verbund mit dem Untergrund. Es kann mit einer entsprechenden Vorbehandlung auf verschiedenen Untergründen aufgebracht werden, wie Beton, Zementestrich, caliumsulfatgebundene Estriche oder keramische Beläge.

Worin bestehen die Vorteile eines Fußbodenheizung-Sanierungssystems?

Die Vorteile auf einen Blick

●  Minimaler Aufbau von nur 17 mm
●  Schnelle Reaktion bei Heizen und Kühlen (ideal für Viessmann Wärmepumpen)
●  Schnelle und universelle Montage auch bei schwieriger Raumgeometrie

Das Fußbodenheizung-Sanierungssystem muss fachgerecht verlegt werden

Die Vorbereitung des Untergrunds ist dabei einer der wichtigsten Schritte. Grundvoraussetzung ist dabei, dass der Boden sauber, fest und vor allem tragfähig ist. Sollte die Oberfläche zu glatt sein oder andere haftungsmindernde Eigenschaften aufweisen, muss der Belag zunächst abgeschliffen werden. Bei Unebenheiten ist eine Ausgleichsmasse aufzubringen. Schließlich erfolgt die Grundierung. Der passende Viessmann Fachpartner vor Ort achtet hierbei darauf, dass die Grundierung auf die Vergussmasse abgestimmt ist.

Die einzelnen Schritte der Verlegung

Nach der Vorbereitung müssen die Randdämmstreifen angebracht werden; entlang an allen senkrechten Begrenzungen. Das meint nicht nur dort, wo Boden und Wände aufeinandertreffen, sondern auch an den Übergängen zu Pfeilern, Säulen oder Treppen.

Im Anschluss löst der Fachmann das Silikonpapier von den Systemplatten. Damit legt er die Klebefläche frei. Die Platten können nun nach und nach verlegt werden. Der Heizungsbauer beginnt bei diesem Schritt in einer Ecke des Raumes. Er verlegt die Platten überlappend. Experten sprechen hier vom sogenannten formschlüssigen Verlegen.

Das Sicherheitsrohr kann nun in die Noppen der Systemplatten eingedrückt werden. Ist alles verlegt, muss die Füll- und Vergussmasse aufgebracht werden. Es folgt die sogenannte Abbindezeit und nach einem bestimmten Zeitraum das sogenannte Funktionsheizen. Sind diese Schritte vollständig abgeschlossen, kann der neue Bodenbelag aufgebracht werden.


Technische Angaben Sanierungssystem

Hochfeste Systemplatten mit 14 mm Aufbauhöhe, aus teilkristallinem Werkstoff (PET).
Verlegeabstände: 75/150/225 mm, diagonal 105 mm.

Eigenschaften Sanierungssystem 
Effektive Verlegefläche [m²] 1,26
Abmessungen [mm] 1450 x 950 x 50
Baustoffklasse gemäß DIN 4102 B2