Gute Gründe für den Einsatz der Öl-Brennwerttechnik

Erdöl als zuverlässiger und energiereicher Brennstoff wird schon seit langem zum Heizen genutzt. Allerdings gehört es zu den fossilen Energieträgern. Es ist damit nur endlich vorhanden. Hinzu kommt, dass der Erdölpreis teils starken Schwankungen unterliegt und sich folglich negativ auf die Heizkosten auswirken kann. Um Letztere dennoch möglichst auf einem niedrigen Niveau zu halten, setzt Viessmann auf die bewährte und zukunftssichere Öl-Brennwerttechnik.


Bis zu 35 Prozent weniger Energieverbrauch

Allein in Deutschland sind noch rund zwei Millionen Heizungsanlagen in Betrieb, die älter als 25 Jahre sind. Ihren Betreibern ist oft gar nicht bewusst, wie viel Geld sie durch Energie verschenken, die wirkungslos verbrannt wird und als ungenutzte Wärme durch den Schornstein verschwindet. Außerdem belasten diese Altanlagen das Klima durch unnötigen CO₂-Ausstoß und tragen zur Erderwärmung bei.

Durch den zeitnahen Austausch dieser Anlagen gegen hocheffiziente Öl-Brennwertkessel in Kombination mit Solartechnik könnten die Endverbraucher bis zu 35 Prozent Energie einsparen. Rechnerisch wären dies zehn Prozent des gesamten deutschen Energieverbrauchs bei gleichzeitiger Verringerung der CO₂-Emissionen um 54 Millionen Tonnen jährlich.

Das Bild zeigt die schematische Funktionsweise der Öl-Brennwerttechnik.

So sparen Sie mit der Öl-Brennwerttechnik

Bei der Brennwerttechnik wird nicht nur die Wärme genutzt, die bei der Verbrennung von Öl entsteht, sondern zusätzlich auch die Wärme, die bei herkömmlicher Heiztechnik ungenutzt durch den Schornstein entweicht. Brennwertkessel entziehen die in den Abgasen enthaltene Wärme fast vollständig und setzen sie zusätzlich in Heizwärme um. Dafür sind die Öl-Brennwertkessel von Viessmann mit Inox-Radial-Wärmetauschern aus Edelstahl ausgestattet, die die Abgase vor der Ableitung in den Schornstein so weit abkühlen, dass der in ihnen enthaltene Wasserdampf gezielt kondensiert und die freigesetzte Wärme zusätzlich auf das Heizsystem übertragen wird.

Mit dieser Technologie erreichen Brennwertkessel einen Norm-Nutzungsgrad von bis zu 98 Prozent und arbeiten dadurch besonders energiesparend. Dieses Funktionsprinzip spart nicht nur wertvolle Energie, sondern schont auch die Umwelt durch deutlich reduzierte CO₂-Emissionen. Wie dieser Prozess im Detail aussieht, erklärt der Abschnitt Funktionsweise der Öl-Brennwerttechnik.

Einsparung bei Modernisierung mit Öl-Brennwertkessel Vitoladens 300-C*

Heizsystem Altanlage Neuanlage Einsparung
Verbrauch/Jahr 3400 l 2590 l 810 l  /  2,1 t CO₂
Kosten/Jahr 2380,– € 1760,– € 620,– €  /  26 %
* Vergleichsbasis: Haus (Baujahr 1985), 140 m² Wohnfläche mit altem 27 kW Ölkessel. Gerundete Verbrauchskosten unter Verwendung von Standardwerten (EID) bei 3400 l Öl. Durchschnittliche Energiepreise 2017

Die Öl-Brennwertheizung mit Solartechnik ergänzen

Die Besonderheit eines Öl-Brennwertkessels liegt auch in seiner Kombinationsvielfalt. Eine ökonomisch und ökologisch sinnvolle Kombination ist die mit der Solartechnik. Die kostenlose Energie der Sonne wird zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung immer noch zu wenig genutzt. Gerade bei der Heizungsmodernisierung oder Erneuerung eines Heizkessels sollten Hausbesitzer die Kombination mit einer Solaranlage in Betracht ziehen.

Mithilfe der Solartechnik kann diese Energie zur Heizungsunterstützung oder Warmwasserbereitung genutzt werden. Das ist äußerst sparsam, da der Öl-Brennwertkessel an manchen Tagen gar nicht arbeiten muss. Und weil weniger Öl verbrannt wird, entlasten Anlagenbesitzer auch die Umwelt und tragen somit aktiv zum Klimaschutz bei. Nicht zuletzt machen sie sich mit dieser Kombination ein Stück weit unabhängiger von ihrem Brennstofflieferanten.

Die Kombination aus Öl-Brennwertkessel und einer Solaranlage kommt vor allem bei der Heizungsmodernisierung oder Erneuerung eines Kessels infrage. Entgegen der Annahme vieler Verbraucher lässt sich diese Hybridheizung nicht nur im Altbau, sondern auch im Neubau einsetzen. Werden einige Faktoren berücksichtigt, lassen sich die Anforderungen der EnEV 2016 und des EEWärmeG erfüllen.

Technisch sind Viessmann Öl-Brennwertkessel auf dem Stand der Technik. Auch in puncto Leistungsvielfalt decken sie einen großen Bereich ab und sind mit einer Leistung von bis zu 80 kW für den Einsatz in Ein-, Zweifamilien- und kleinen Mehrfamilienhäusern bestens vorbereitet. Mehr dazu und zu den Vorteilen eines Ölkessels erfahren Sie auch im Abschnitt Ölheizung kaufen.

Die Öl-Brennwerttechnik lässt sich optimal mit der Solartechnik kombinieren.

Die kostenlose Energie der Sonne wird zur Heizungsunterstützung und Trinkwassererwärmung immer noch zu wenig genutzt.

Gerade bei der Heizungsmodernisierung oder Erneuerung eines Heizkessels sollten Sie die Kombination mit einer Solaranlage in Betracht ziehen.

Kessel tauschen und bis zu 3.200 Euro Zuschuss sichern

Der Kesseltausch lohnt sich besonders dann, wenn Sie sich für den Kauf einer Öl-Brennwertheizung und Solaranlage im Paket entscheiden. Ausführliche Informationen zu diesem Thema finden Sie in der TopInfo zum Austausch der Ölheizung (PDF) und im Abschnitt Förderung der Öl-Brennwerttechnik.

Weitere Informationen zur Öl-Brennwerttechnik finden Sie auch im heizung.de Ratgeber Ölheizung.


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Brennwerttechnik - einfach erklärt

Die Funktionsweise der Brennwerttechnik erklärt von unserem Experten Carsten Kuhlmann.

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