Vitoplanar Infrarotheizungen

Mit Infrarotheizungen von Viessmann lassen sich Wohnräume auf eine sehr angenehme Art aufwärmen. Denn die Infrarotheizkörper nutzen das Prinzip der Strahlungswärme. Dabei wird nicht die Umgebungsluft erwärmt. Stattdessen wird die Wärme von den angestrahlten Gegenständen und Wänden reflektiert. Strahlungswärme ist den Sonnenstrahlen sehr ähnlich und wird daher von vielen Menschen als äußerst angenehm empfunden.

Infrarotheizungen sind zudem für Allergiker geeignet, da sie während des Betriebs keinen Staub aufwirbeln. Vielmehr sorgen sie dafür, dass sowohl die Füße als auch der Kopf gleichmäßig warm werden. Es gibt sie in vielen Formen und Leistungsbereichen. Sie sind darüber hinaus günstig in der Anschaffung und praktisch wartungsfrei.   

Das Bild zeigt den die Infrarotheizung Vitoplanar EI3.

Infrarotstrahler als Wärmewellenheizung

Infrarotstrahlen sind elektromagnetische Wellen. Sie bewegen sich in einem Spektralbereich, in dem das Licht für das menschliche Auge unsichtbar ist. Die Strahlen sind für Menschen absolut ungefährlich. Im Gegenteil: Sie werden gezielt für medizinische und therapeutische Anwendungen genutzt. Das bekannteste Beispiel dafür sind die Infrarotlampen. Diese geben die Wärmestrahlung lokal an einen Körper ab. Die Infrarotstrahlung dringt je nach Intensität bis zu mehrere Millimeter unter die Haut ein und sorgt für Linderung. Anders funktionieren großflächige Infrarotheizkörper. Sie verteilen die Wärme nicht punktuell, sondern gleichmäßig an den angestrahlten Raum.

Infrarotheizkörper erwärmen sämtliche Körper im Raum

Nicht nur gegenüber Infrarotlampen gibt es einen Unterschied. Auch im Vergleich zu einem klassischen Heizkörper funktioniert eine Infrarotheizung anders. Die von ihm erzeugte thermische Energie erwärmt nicht etwa die Umgebungsluft, sondern die angestrahlten festen und beweglichen Gegenstände. Diese nehmen einen Teil der Wärme auf und geben den Rest wieder an den Raum ab.

Wie viel Wärme absorbiert und reflektiert wird, hängt dabei stark vom angestrahlten Objekt ab. So nimmt beispielsweise der menschliche Körper mehr Wärme auf als ein härterer Gegenstand, wie ein Regal. Dieser strahlt dafür mehr Wärme ab und sorgt dafür, dass der angestrahlte Bereich sich wärmer anfühlt. Streicht die Raumluft über die bereits aufgewärmten Körper, heizt sie sich dabei selbst auf. Aus diesem Grund werden Infrarotheizungen auch als Wärmewellenheizung bezeichnet.

Für Allergiker geeignet und vielseitig einsetzbar

Eine Infrarotheizung lässt sich als Deckenheizung, als Infrarotheizung im Bad oder ganz klassisch als Infrarot Wandheizung in nahezu jedem Raum einsetzen. Dadurch, dass die Wärme bei einer solchen Heizung nicht von unten nach oben steigt, sondern von den angestrahlten Gegenständen abgestrahlt wird, gibt es keine Staubaufwirbelung. Die Infrarotheizung ist somit die ideale Lösung für Allergiker. Schließlich bleibt die Luftfeuchtigkeit erhalten und beugt so trockener Schleimhaut vor.

Darüber hinaus verhindert eine Heizung mit Infrarot das Phänomen “kalte Füße, warme Köpfe”, was bei der Konvektion häufig der Fall ist. Unter Konvektion versteht man den Transport von Wärme durch Luftbewegungen. Hierbei steigt die warme Luft stets nach oben und verdrängt die kühlere Luftmasse. Letztere sinkt zu Boden und erzeugt so einen permanenten Luftstrom. Ausführliche Informationen hierzu finden Sie auf der Seite Wandkonvektoren. Wichtig zu wissen: Eine Infrarotheizung erzielt in einem leeren Raum eine geringe Heizwirkung als in einem Raum mit vielen Resonanzkörpern, also Gegenständen, die die Wärme zunächst aufnehmen und sie anschließend abstrahlen.

Eine Vitoplanar Infrarotheizung als Spiegel und Heizung in einem Gerät.

Die Vorteile der Infrarotheizung zusammengefasst

Einige Punkte, die für den Kauf einer Infrarotheizung sprechen, wurden bereits erwähnt. Die Liste an Vorteilen einer Infrarotheizung lässt sich aber noch erweitern: So reduziert die Infrarotheizung die Feuchtigkeit an den Wänden, wodurch die Gefahr von Schimmelbildung auf ein Minimum reduziert wird. Außerdem ist sie in der Anschaffung kostengünstig und eignet sich daher optimal als Zusatzheizung.

Große Typenvielfalt erleichtert den Einsatz

Ein entscheidender Vorteil von Infrarotstrahlern ist ihre äußerst hohe Flexibilität, die auf die große Typenvielfalt zurückzuführen ist. So gibt es Infrarotheizungen in unterschiedlichen Formen, Größen und Leistungsstufen. Auch das Design, insbesondere die Oberfläche, ist so konzipiert, dass es Funktionalität und Ästhetik optimal vereint. Während Infrarot Deckenheizungen überwiegend in Wohnbereichen Verwendung finden, wo Heizkörper an Wänden eher störend wirken, kommen als Infrarotheizung für das Bad vor allem Heizkörper mit hoch polierter Oberfläche zum Einsatz. Die sogenannten Spiegelheizungen sehen auf den Blick aus wie herkömmliche Spiegel, heizen den Raum aber dennoch wie eine elektrische Flächenheizung. Bei der Verwendung des Handtuchhalters (Zubehör) lässt sich zudem bequem ein Handtuch platzieren. Die zahlreichen Größen und Leistungsstufen erlauben zudem eine gezielte Wärmeabgabe. So sorgen mehrere kleine Infrarotheizkörper für eine ideale Wärmeverteilung im Raum.

Kostengünstige Anschaffung

Nicht nur ihr verhältnismäßig geringer Kaufpreis macht die Infrarotheizung so attraktiv für Bauherren und Sanierer. Auch die einfache und schnelle Installation sowie die praktisch wartungsfreie Technik sind Faktoren, die für das Heizen mit Infrarot sprechen. Wird eine Infrarotheizung mit einem Thermostat gesteuert, garantiert das eine komfortable Wärmeabgabe und einen sparsamen Betrieb. Weitere Vorteile sowie Tipps für einen wirtschaftlichen Betrieb finden Sie in unserem Ratgeber zur Elektroheizung.