Förderung der Vitovalor 300-P

Das Heizen mit einer Brennstoffzelle ist sehr umweltschonend und kann einen großen Beitrag zur Energiewende leisten. Dafür sorgt auch der Hauptenergielieferant Wasserstoff. Aus diesem Grund unterstützt der Staat die Investition in eine Brennstoffzelle wie die Vitovalor 300-P mit Fördersummen in Rekordhöhe.
 

Bis zu 11.000 Euro Förderung vom Staat

Das sogenannte Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE) ist ein Instrument zur Förderung der Heizungsmodernisierung bei Nutzung erneuerbarer Energien. Ein Teil dieses Programms wird unter der Bezeichnung „Energieeffizienz Bauen und Sanieren – Zuschuss Brennstoffzelle“ mit der Nummer 433 bei der KfW-Bank geführt. Bis zu 40 Prozent der Investitionskosten für innovative Brennstoffzellensysteme werden im Rahmen dieses Programms bezuschusst. Die Förderhöhe hängt von der elektrischen Leistung des jeweiligen Systems ab. Bei der Vitovalor 300-P beträgt sie bis zu 9.300 Euro.

Ergänzend dazu lässt sich die Fördersumme auch mit der Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz kombinieren. Für den selbst produzierten Strom können Anlagenbetreiber eine pauschalisierte Auszahlung in Höhe von 1.800 Euro beantragen. Alternativ können sie sich auch für einen Zuschuss für den in das öffentliche Netz eingespeisten oder selbst verbrauchten Strom entscheiden. Für jede in das öffentliche Netz eingespeiste Kilowattstunde erhalten Anlagenbesitzer 8 Cent. Für den selbst verbrauchten Strom gibt es einen Zuschuss in Höhe von 4 Cent pro Kilowattstunde. Die Zuschläge werden für 60.000 Betriebsstunden gezahlt.

Zusammen mit der KfW-Förderung sind es dann bis zu 11.000 Euro, die die anfänglichen Investitionskosten für die Vitovalor 300-P erheblich minimieren.

Darstellung der Vitovalor 300-P im Keller - Förderung der Brennstoffzellenheizung

Weitere Fördermöglichkeiten der Vitovalor

Neben der staatlichen Förderung gibt es weitere Subventionsmöglichkeiten aus privater Hand, etwa von örtlichen Energieversorgern. Beide lassen sich in vielen Fällen miteinander kombinieren und machen den Betrieb der Vitovalor 300-P noch attraktiver. Informieren Sie sich bei Ihrem örtlichen Energieversorger.

Fördervoraussetzungen

Das Förderprogramm der KfW-Bank richtet sich an natürliche Personen, die Eigentümer von selbstgenutzten oder vermieteten Ein- und Zweifamilienhäusern (maximal 2 Wohneinheiten) sind. Auch Eigentümer von Eigentumswohnungen in Wohnungseigentümergemeinschaft sind förderberechtigt. Des Weiteren muss die Brennstoffzelle in die Wärme- und Stromversorgung des Gebäudes eingebunden sein. Wichtig ist, dass der Antrag vor Beginn des Vorhabens und unter Mitwirkung eines Energie-Effizienz-Experten (aus der sogenannten EEE-Liste) direkt bei der KfW-Bank gestellt sein muss. Als Beginn gilt die verbindliche Bestellung des Heizsystems oder der Abschluss eines Lieferungs- und Leistungsvertrags.   


Voraussetzungen an die Vitovalor 300-P

Neben den organisatorischen Voraussetzungen muss die Brennstoffzelle selbst auch einige Anforderungen erfüllen. So ist im Zuge der Installation ein hydraulischer Abgleich (VdZ-Formular) durchzuführen. Die Brennstoffzelle selbst muss zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme einen Gesamtwirkungsgrad von mindestens 82 Prozent und einen elektrischen Mindestwirkungsgrad von 32 Prozent erreichen. Zudem ist der Abschluss eines Vollwartungsvertrags mit einer Mindestlaufzeit von zehn Jahren Voraussetzung für die Förderung.

Alle notwendigen Informationen sind auf der Website der KfW-Bank abrufbar. Weitere Informationen zur Stromförderung aus dem Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz gibt es auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle BAFA. Für die KfW-Bank gilt: Alle Anträge und Bewilligungen müssen vor der Investition gestellt sein bzw. vorliegen. Der Antrag auf Stromvergütung durch das BAFA hingegen kann auch im Nachgang gestellt werden.

> Förder- und Antragsleitfaden Vitovalor 300-P

> Stromvergütung für KWK Anlagen bis 50 kWel


Fördermittel abfragen*

Mithilfe der Fördermitteldatenbank finden Sie in wenigen Schritten eine Liste mit Ansprechpartnern in Ihrem Wohnort. Geben Sie rechts in die Suchleiste einfach Ihre Postleitzahl ein und klicken Sie anschließend auf „Fördermittel abfragen“. Sie erhalten anschließend eine Übersicht über mögliche Förderprogramme sowie Ansprechpartner in Ihrer Region.

*Hinweise zur Fördermittelabfrage:
Die verfügbaren Angaben sind mit größter Sorgfalt erstellt worden. Wir übernehmen dennoch keine Gewähr für ihre Fehlerfreiheit und Vollständigkeit. Rechtsverbindliche Angaben erhalten Sie bei den jeweils erwähnten Institutionen. Ein Rechtsanspruch auf Förderung ist ausgeschlossen. Ausnahmen können sich aus gesetzlichen Regelungen ergeben.
Online Abfrage*

Fördermittel

Ich suche Fördermittel für eine Brennstoffzellen-Heizung

Ungültige Postleitzahl

Energiesteuerrückerstattung

Neben den hohen Fördermöglichkeiten profitieren KWK-Anlagenbetreiber auch von der Energiesteuerrückerstattung für das verbrauchte Gas. Geregelt wird die Entlastung nach §47 Absatz 1 Nr. 3. Der Betrag liegt aktuell bei 0,55 Cent /kWh. Die Steuerrückerstattungssumme ist vom Antragsteller selbst zu errechnen. Das geht schnell und einfach mit unserem Online-Rechner zur Energiesteuerrückerstattung. Alle notwendigen Anträge finden Sie im Abschnitt Downloads. Dort finden Sie auch unseren Förder- und Antragsleitfaden, der Ihnen eine detaillierte Ausfüllhilfe liefert. Die ausgefüllten Anträge sind beim zuständigen Zollamt einzureichen.

Hier gelangen Sie zur allgemeinen Dienststellensuche des deutschen Zolls: Zolldienststellen

Mehr Informationen zur Förderung der Brennstoffzellenheizung gibt es auf dem Ratgeberportal heizung.de.