Viessmann Group: Auf dem Weg zum „Next Generation Family Business“ – starke Zahlen als Antrieb für den Wandel

  • Umsatz wächst im Jubiläumsjahr 2017 um 5 Prozent, besonders große Steigerung im Ausland
  • Generationswechsel: Max Viessmann seit Anfang des Jahres Co-CEO
  • “Wir gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen“ – Neues Unternehmensleitbild für den Aufbruch ins zweite Viessmann Jahrhundert

Berlin, 19.4.2018 ⎯ Viessmann treibt seine Digitalisierungsstrategie entschlossen voran: Starke Geschäftszahlen geben dem 101-jährigen Familienunternehmen zusätzlichen Schub auf seinem Weg zum „Next Generation Family Business“. Der Umsatz des Anbieters von Klima- und Energielösungen wuchs im vergangenen Jahr um 5 Prozent auf 2,37 Mrd. Euro. Dies gab das Unternehmen auf seiner Jahrespressekonferenz in Berlin bekannt.
Entscheidender Treiber der Weiterentwicklung bei Viessmann ist der langfristig geplante Generationswechsel. Im Januar ist Max Viessmann als Co-CEO in die operative Führung des Unternehmens aufgerückt – an der Seite seines Vaters, Chairman Prof. Dr. Martin Viessmann, von Co-CEO Joachim Janssen sowie CFO Dr. Ulrich Hüllmann. “Der Übergang von einer Generation zur nächsten gibt einem Familienunternehmen die einmalige Chance auf einen strategischen und kulturellen Entwicklungssprung”, sagte Prof. Dr. Martin Viessmann. “Wir werden alles daran setzen, unsere Chance zu nutzen, um den Herausforderungen von Energiewende und Digitalisierung gewinnbringend zu begegnen.”

Deutliches Umsatz-Plus als Antrieb für den Wandel

Im Jubiläumsjahr 2017 konnte Viessmann starke Zahlen vorweisen: Gruppenweit stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 2,37 Mrd. Euro. Besonders die internationalen Märkte haben daran großen Anteil. Aktuell liegt der Auslandsanteil am Umsatz bei 55 Prozent. Die Geschäftsergebnisse im Überblick:

  • Das Viessmann Kerngeschäft der Heizsysteme entwickelte sich besonders gut in der Türkei, in China sowie in Nordamerika. Auch die osteuropäischen Märkte legten mit einem zweistelligen Plus deutlich zu.
  • In Deutschland, dem für Viessmann größten Markt, lag die Umsatzsteigerung bei gut 4 Prozent und damit über der allgemeinen Entwicklung der Branche.
  • In den traditionellen Kernmärkten des Unternehmens waren die Umsatzzuwächse in Italien und Frankreich besonders hoch.
  • Zu den Produktbereichen mit den höchsten Wachstumsraten zählten gruppenweit hocheffiziente Wärmepumpen (17 Prozent) sowie Gas-Brennwertgeräte (9 Prozent).
  • Auch beim innovativen Brennstoffzellen-Heizgerät Vitovalor stehen die Zeichen auf Wachstum. Allein in Deutschland wurden bereits über 1.000 dieser Geräte für die Eigenerzeugung von Wärme und Strom installiert. Viessmann wird den Absatz in diesem Jahr voraussichtlich auf annähernd 2.000 Geräte verdoppeln. Für die steigende Nachfrage wird am Stammsitz in Allendorf eine neue Fertigungslinie eingerichtet.
  • Die Zahl der Beschäftigten in der Unternehmensgruppe wuchs auf 12.100; darunter rund 500 Auszubildende und duale Studenten, von denen Viessmann jedes Jahr nahezu alle übernimmt.

Der Start in das laufende Geschäftsjahr verlief mit einem gruppenweiten Umsatzwachstum von rund 7 Prozent im ersten Quartal 2018 vielversprechend – auch angesichts der schon starken Vorjahresbasis: “Angesichts unseres erfreulichen Jahresauftakts und der positiven Branchenprognosen sind wir optimistisch, dass wir 2018 unsere erfolgreiche Entwicklung fortsetzen werden“, so Prof. Dr. Martin Viessmann.

Klare strategische und kulturelle Neuausrichtung

Die positive wirtschaftliche Entwicklung schafft ideale Voraussetzungen, um die Transformation der Unternehmensgruppe zum “Next Generation Family Business” voranzutreiben. “Seit mehr als einem Jahrhundert steht Viessmann vor allem für Wärme,” so Max Viessmann. “Aber unsere Verantwortung geht weit darüber hinaus: Wir gestalten Lebensräume für zukünftige Generationen.”

Dieses neu formulierte Leitbild schlägt sich auf allen Ebenen des Unternehmens nieder. So ermöglicht Viessmann Menschen in aller Welt zunächst einmal ein angenehm klimatisiertes, komfortables Zuhause. Gleichzeitig können sie Energie sparen, Ressourcen schonen und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So unterstützt Technologie von Viessmann den Menschen dabei, selbst Verantwortung für künftige Generationen zu übernehmen.

Um diese Wirkung zu erzielen, hat Viessmann seine Organisationsstruktur verändert. So sind das Kerngeschäft der Heizsysteme sowie die Entwicklung digitaler Produkte und Services in der neuen Organisationseinheit Climate Solutions gebündelt. Dabei stehen nicht einzelne Produkte im Zentrum, sondern Lösungen für ein Bedürfnis des Endkunden – perfekt aufeinander abgestimmt und nutzerfreundlich. Ein eigenes Viessmann User Lab hilft den Entwicklern, hier die richtigen Entscheidungen zu treffen.

Eine neue, leidenschaftliche Nutzerzentrierung ist für Viessmann unerlässlich. Denn die Digitalisierung stellt ein Geschäftsmodell auf den Kopf, das Jahrzehnte galt. Früher lief der Kontakt zum Endkunden im Wesentlichen über den lokalen Heizungsbauer. Heute sind potenzielle Kunden vorab informiert und suchen ihre Installateure mit konkreten Wünschen auf. Es gehört zur Verantwortung des Familienunternehmens Viessmann, das Fachhandwerk bei dieser Entwicklung zu unterstützen, für die Chancen der Digitalisierung zu begeistern und gemeinsam mit ihm die Kommunikation mit den Endkunden zu verstärken, um den neuen Bedürfnissen gerecht zu werden.

Der wertvolle Einblick in die Interessen und Wünsche der Menschen hilft Viessmann schon heute dabei, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. So hat das Unternehmen jüngst das Startup “Cary Services” (takecary.de) gegründet, das vielbeschäftigten Menschen mehr Zeit geben will. Kern des Prototyps ist ein sogenanntes “Smart Lock System”, das etwa Reinigungs-Services und Bringdiensten einen kontrollierten Zugang zum eigenen Zuhause ermöglicht. So lassen sich Lebensmittel bis in den Kühlschrank liefern.

Aber neue Strategien und Geschäftsmodelle haben keine Aussicht auf Erfolg, wenn der kulturelle Wandel hinterherhinkt. “Bei Viessmann erwartet Talente die einzigartige Chance, die Lebensräume der zukünftigen Generationen mitzugestalten“, sagt Max Viessmann. “Im Wettbewerb um die besten Köpfe wird die gelebte Viessmann Kultur unser Unterscheidungsmerkmal sein.”

So sorgt die konsequente Weiterentwicklung von Viessmann gerade für ein besonderes Klima, das die verantwortungsvolle Kultur eines Familienunternehmens mit der Dynamik eines Startups verbindet. Auch der Generationswechsel beschränkt sich nicht nur auf die Unternehmensspitze. Er ist auf allen Ebenen spürbar: Neue und etablierte Fach- und Führungskräfte arbeiten engagiert zusammen, um gemeinsam den Wandel zum “Next Generation Family Business” voranzutreiben.


Bilder / Bildzeilen

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Das Viessmann Executive Board: CFO Dr. Ulrich Hüllmann, Co-CEO Max Viessmann, Chairman Prof. Dr. Martin Viessmann und Co-CEO Joachim Janssen (v.l.).

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Prof. Dr. Martin Viessmann

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