Maßgeschneiderte Anlagenkonzepte von Viessmann reduzieren Energiekosten

Nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Sozialgesetzgebungsreformen sind die Anforderungen an die Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen in den letzten Jahren permanent gestiegen. Einhergehend mit kontinuierlich zunehmenden Fixkosten haben sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für Kliniken, diakonische, karitative und soziale Einrichtungen deutlich verändert.

Hinzu kommt ein verschärfter Wettbewerb der Institutionen untereinander. Demgegenüber steht eine Finanzierung durch die Krankenkassen oder andere Sozialversicherungsträger, die den Einrichtungen häufig nur noch wenige finanzielle Spielräume lassen.


Neue gesetzliche Vorschriften fordern die Senkung des Energiebedarfs

Vor dem Hintergrund, dass anderweitige Einsparpotenziale ausgeschöpft sind, werden Kostenreduktionen durch einen geringeren Energiebedarf umso wichtiger. Dieses Umdenken wird durch die Anforderungen der einschlägigen Vorschriften (EnEV, EEG, EEWärmeG etc.) sowie durch steigende Belastungen im Bereich der Energiekosten forciert.

Jüngstes Beispiel für die steigenden Anforderungen im Bereich der Energieeffizienz ist der Ruf nach einem Nachweis über ein Energieaudit gemäß § 8 EDL-G. Auch wenn diese Forderung nur für Unternehmen Gültigkeit hat, die nicht sogenannte kleine oder mittlere Unternehmen (KMU) sind, fallen viele Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen wegen ihrer Größe und ihres Unternehmenszweckes unter die Energieaudit-Verpflichtung.

Nicht unerwähnt bleiben darf, dass alle vorgenannten Ausführungen hinsichtlich der gestiegenen Anforderungen an die Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen und den damit verbundenen Mehrausgaben vor dem Hintergrund eines massiven Investitionsstaus gesehen werden müssen. In vielen Fällen werden, nicht nur im Bereich der Anlagentechnik, stark sanierungsbedürftige Immobilien vorgehalten, was unweigerlich mit weiteren Investitionen verbunden ist. Den Großteil dieser Ausgaben müssen die Einrichtungen selbst erwirtschaften.


Pro Jahr bis zu 4600 Euro Energiekosten je Krankenhausbett

Beispielsweise beträgt der Anteil der Energie an den Gesamtkosten in einem Krankenhaus bis zu neun Prozent. Pro Bett bedeutet dies bis zu 8000 kWh Strom sowie 29 000 kWh Wärme. Das entspricht jährlichen Energiekosten von durchschnittlich 4600 Euro je Bett und ist vergleichbar mit dem Energiebedarf für vier Einfamilienhäuser.


Mit dem Komplettangebot von Viessmann Energiekosten senken

Angesichts der beschriebenen finanziellen Rahmenbedingungen der Einrichtungen im Gesundheits- und Sozialwesen zeigen wir an konkreten Beispielen auf, dass mit den marktverfügbaren Technologien der Viessmann Group hohe Energieeinsparungen erzielt werden können. Basis hierfür sind abgestimmte, individuelle Lösungskonzepte eines führenden Komplettanbieters im Bereich der Heiztechnik.

●  Dampfkessel und Heißwasserkessel für große Heizzentralen und Wärmenetze

●  Mittelkessel mit Brennwerttechnik zur Deckung von Spitzenlasten und als Redundanz

●  Kompakte Blockheizkraftwerke für Strom und Wärme

●  Wärmepumpen machen unabhängig von fossilen Brennstoffen

●  Leistungsstarke Festbrennstoffkessel für Pellets, Stückholz, Hackschnitzel und Holzspäne

●  Solarthermie und Photovoltaik: kostenlose Sonnenenergie für Heizung und Strom


Ihr persönlicher Ansprechpartner

Marco Oliver Neureuther

Marco Oliver Neureuther

Mobil: 0151 74656751

E-Mail: NreO@viessmann.com


Referenzen

St. Augustinus Krankenhaus, Düren

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Die Bestandsanlage wurde um ein Blockheizkraftwerk Vitobloc ergänzt. Das BHKW übernimmt im Sommer die komplette Wärmeversorgung. Der beim Betrieb entstehende Strom wird im Haus selbst verbraucht.

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Containeranlage mit BHKW Vitobloc 200

Städtisches Krankenhaus, Pirmasens

In einer Containeranlage liefern zwei Blockheizkraftwerke Vitobloc 200 bis zu 40 Prozent des Strombedarfs. Die dabei entstehende Wärme wird in das Fernwärmenetz der Stadtwerke eingespeist.

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Ökumenisches Hainich Klinikum Mühlhausen

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Die Heizzentrale ist mit zwei Blockheizkraftwerken und vier Vitomax Heißwasserkesseln ausgerüstet. Gegenüber der Altanlage konnte die Leistung durch eine hohe Effizienz um die Hälfte reduziert werden.

Ökumenisches Hainich Klinikum
Realschulzentrum Kloster Rebdorf, Bistum Eichstätt

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Ein Nahwärmenetz versorgt denkmalgeschützte Gebäude genauso wie eine moderne Mensa und eine Multifunktionssporthalle. Das Heizen mit regenerativer Energie ist auch ein Unterrichtsthema.

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Diakonische Behindertenhilfe Lilienthal, Bremen

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Anstelle von vier alten Kesseln reichen jetzt zwei Vitomax Heißwasserkessel aus, um das Nahwärmenetz mit 27 Gebäuden und einem Krankenhaus komfortabel mit Wärme zu versorgen.

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Paulinenpflege, Winnenden

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Drei Wärmepumpen für Heizung und Warmwasser versorgen das neue Schulgebäude. Die benötigte Energie kommt aus einem Eisspeicher, von Luftabsorbern auf dem Dach und der Abwärme des Serverraums.

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Altenpflegezentrum Oberhausen

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Die Einrichtung mit 65 Betten wird von einem BHKW und einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung und Heizungs­unterstützung versorgt. Ein Brennwert-Heizkessel deckt Spitzenlasten ab.

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Medical Park St. Hubertus, Bad Wiessee

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Die komplette Heizzentrale wurde innerhalb nur eines Monats ohne Störung des laufenden Betriebs ausgetauscht. Durch die Installation eines Blockheizkraftwerks wurden die Stromkosten bereits halbiert.

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Schwarzwald-Baar Klinikum, Villingen-Schwennigen

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Der Neubau mit 1000 Betten und 2900 Mitarbeitern wird von einer bivalenten Heizzentrale mit zwei Hackschnitzelkesseln Vitoflex und drei Vitomax Dampf- und Heißwasserkesseln versorgt.

Schwarzwald-Baar Klinikum
Universitätsklinikum Würzburg

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Ein Hochdruck-Dampfkessel Vitomax 200-HS sollte die Bestandsanlage lediglich für den Notfall ergänzen. Mit seiner hohen Wirtschaftlichkeit ist er jedoch inzwischen fast durchgängig im Einsatz.

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