Die staatliche Förderung der Heizung 2018

Die staatliche Förderung der Heizung senkt die Ausgaben für den Kessel spürbar. Von den finanziellen Vorteilen profitieren dabei nicht nur Hausbesitzer, sondern auch Bauherren. Zumindest dann, wenn sie sich für eine Heizung mit erneuerbaren Energien entscheiden. Im Folgenden geben wir einen Überblick über die verfügbaren Mittel und zeigen, wie sie zu beantragen sind. 

Staatliche Förderung der Heizung mit Gas oder Öl  

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt Hausbesitzer bei der Anschaffung einer neuen Öl- oder Gasheizung. Zur Verfügung stehen dabei:

  • zinsgünstige Darlehen über das Programm 152 „Energieeffizient Sanieren – Kredit“ oder
  • Zuschüsse über das Programm 430 „Energieeffizient Sanieren – Investitionszuschuss“

Entscheiden sich Hausbesitzer für ein Darlehen, bekommen sie dieses mit einem Tilgungszuschuss in Höhe von mindestens 7,5 Prozent der förderfähigen Kosten. Den Zuschuss gibt es dagegen in Höhe von mindestens zehn Prozent der Ausgaben. Voraussetzung ist, dass die Heizung dauerhaft im Brennwertbetrieb arbeitet und ein hydraulischer Abgleich durchgeführt wird. Die Mittel sind vor dem Beginn der Arbeiten bei einer Bank (Darlehensvariante) oder über das Zuschuss-Portal der KfW (Zuschussvariante) zu beantragen.

Ausführliche Informationen zur staatlichen Förderung der Heizung 2017 und 2018 gibt der Beitrag „Förderung für eine Gasheizung“. 

Foerderung der Stueckholzkessel

Fördermittel für Umweltheizungen im Überblick

Hohe finanzielle Zuschüsse erhalten auch Bauherren und Hausbesitzer, die sich für eine Umweltheizung entscheiden. Wichtig zu wissen ist, dass die Mittel nicht mehr nach dem Einbau wie für die staatliche Förderung der Heizung 2017 zu beantragen sind. So müssen alle Interessierten ihre Anträge seit dem 01. Januar 2018 vor dem Vorhabensbeginn beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) einreichen. Nähere Informationen dazu gibt der Beitrag „BAFA-Förderung der Heizung“.

Staatliche Fördermittel für Holzheizungen  

Das Heizen mit Holz hat Tradition. Es gilt als nachhaltig und besonders umweltfreundlich. Aus diesen Gründen unterstützt der Staat Hausbesitzer bei der Anschaffung von Pelletöfen, Pelletkesseln, Holzhackschnitzelheizungen und Holzvergaserkesseln mit hohen Zuschüssen.

Im Gebäudebestand gibt es dabei mindestens:

  • 2.000 Euro für Pelletöfen mit Wassertasche
  • 3.000 Euro für eine Pelletheizung
  • 3.500 Euro für einen Holzhackschnitzelkessel
  • 2.000 Euro für einen Holzvergaserkessel
  • 5.000 Euro für Kombinationskessel für den Betrieb mit Scheiten und Pellets oder Hackschnitzeln

Noch besser sind die Konditionen, wenn die neue Heizung auch den Brennwert nutzt oder mit einem Partikelabscheider ausgestattet ist. In diesen Fällen gibt es die staatliche Förderung der Heizung 2017/ 2018 auch im Neubau. Wie Bauherren und Hausbesitzer die Mittel beantragen können und welche Voraussetzungen dabei gelten, erklärt der Beitrag „Förderung für eine Holzheizung“.

Programme zur Förderung von Wärmepumpen 

Auch für eine Wärmepumpe gibt es die staatliche Förderung der Heizung aus dem Jahr 2017 noch immer. Besitzer älterer Häuser bekommen hier mindestens:

  • 4.500 Euro für gasbetriebene Wärmepumpen
  • 1.300 Euro für elektrische Luft-Wasser-Wärmepumpen
  • 4.000 Euro für elektrische Sole- oder Wasser-Wasser-Wärmepumpen

Voraussetzung für die Fördermittel ist ein sparsamer Betrieb, der sich in der Jahresarbeitszahl widerspiegelt. Ist diese besonders hoch, profitieren Hausbesitzer von besseren Konditionen. Auch Bauherren können die staatliche Förderung der Heizung in diesem Fall beantragen. Wie das funktioniert und wie hoch die Zuschüsse im Detail sind, verrät der Beitrag „Förderung für eine Wärmepumpe“.

Die Solarthermie-Förderung im Überblick  

Solarthermieanlagen setzen auf kostenfrei verfügbare Umweltenergie und entlasten das Klima. Aus diesen Gründen gibt es die staatliche Förderung der Heizung auch für die innovative Solartechnik. Hausbesitzer profitieren dabei von mindestens:

  • 500 Euro für eine Solaranlage zur Warmwasserbereitung
  • 2.000 Euro für eine Solar-Heizung

Wer eine bestehende Anlage erweitern möchte, kann Mittel in Höhe von 50 Euro pro Quadratmeter über das BAFA beantragen. Im Neubau gibt es die Fördermittel nur für große und besonders effiziente Solaranlagen. Welche Voraussetzungen dabei gelten und wie die Gelder zu beantragen sind, erklärt der Beitrag „Förderung der Solarthermie“.

Förderung stromerzeugender Heizungsanlagen

Auch für stromerzeugende Anlagen wie die Brennstoffzelle gibt es die staatliche Förderung der Heizung 2017 noch immer. Über das KfW-Programm 433 können Bauherren und Hausbesitzer dabei Fördermittel in Höhe von 40 Prozent der Kosten beantragen. Diese setzen sich zusammen aus einer:

  • Basisförderung in Höhe von 5.700 Euro
  • Zusatzförderung in Höhe von 450 Euro pro 100 Watt elektrischer Leistung

Darüber hinaus können sich Besitzer kleiner Anlagen (elektrische Leistung bis zu zwei Kilowatt) die Vergütung für den selbst erzeugten Strom einmalig auszahlen lassen. Dabei bekommen sie pauschal vier Cent für den Strom, der sich in 60.000 Betriebsstunden erzeugen lässt. Maximal möglich sind hier 4.800 Euro.

Einen detaillierten Überblick über die Höhe und die Voraussetzungen der staatlichen Förderung der Heizung 2017/ 2018 gibt der Beitrag „Förderung für die Brennstoffzellenheizung“.