Nachhaltigkeitsstrategie Viessmann

Nachhaltigkeit  |  Nachhaltigkeitsstrategie Viessmann
Die Viessmann ­Nachhaltigkeitsstrategie umfasst die gesamte Wertschöpfungskette.


Als Familienunternehmen in dritter Generation bekennt sich Viessmann zur gesellschaftlichen Verantwortung und zur Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen zukünftiger Generationen. Ressourcen- und umweltschonende Maßnahmen im Sinne nachhaltigen Handelns sind ebenso Bestandteil der Unternehmenskultur wie die stetige Erhöhung der Effizienz entlang der gesamten Prozesskette vom Zulieferer bis zum Endkunden.

Steuerkreis und Arbeitskreise

Die Nachhaltigkeitsstrategie von Viessmann umfasst als Schwerpunkt die Prozesse, die unmittelbar mit dem Produktlebenszyklus zusammenhängen (siehe Grafik). Aber auch ökologische Aspekte wie Energie- und Materialeffizienz, Schadstoffemissionen und biologische Vielfalt sowie soziale Themen wie Personalstruktur, Arbeits- und Gesundheitsschutz, Qualifikation und Mitarbeiterzufriedenheit sind einbezogen.

Die Aufteilung der Handlungsfelder auf vier Arbeitskreise gewährleistet die Vollständigkeit bei der Analyse:

  • Strategie & Controlling
  • Produkte & Prozesse
  • Ressourcen & Infrastruktur
  • Mitarbeiter & Arbeitsumfeld

Koordiniert werden alle Aktivitäten durch einen Steuerkreis, der Aufgaben an die Arbeitskreise delegiert und deren Ergebnisse zusammenführt. Der Steuerkreis berichtet an den Verwaltungsrat und bereitet Entscheidungen vor.

Nachhaltigkeitsstrategie in zwei Phasen

Die operative Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie gliedert sich in zwei Phasen:

In der ersten Phase wird eine umfassende Bestandsaufnahme durchgeführt. Hierzu erfolgt eine Beschreibung des Ist-Zustands in allen relevanten Handlungsfeldern anhand von Kennzahlen. Auch eine umfassende Analyse der Bedürfnisse und Forderungen der wichtigsten Anspruchsgruppen (Stakeholder), zu denen Kunden, Lieferanten, Mitarbeiter, Behörden, Kommunen, Vereine und Verbände gehören, ist Bestandteil der Ist-Analyse.

In der zweiten Phase werden zunächst die Ergebnisse der Bestandsaufnahme zusammengefasst und bewertet. Anschließend erfolgt eine Festschreibung bzw. Anpassung von Standards als unternehmensweite Vorgabe. Für die wichtigsten Kennzahlen (Kernindikatoren) werden Ziele mit Terminen vorgegeben und an die Verantwortlichen in den Gesellschaften und Gruppenfirmen verteilt.

PDCA-Zyklus

Ein Controlling-System gewährleistet, dass das Erreichen der Ziele verfolgt und ein Feedback eingefordert wird. So entsteht aus Zielsetzung (Plan), Umsetzung von Maßnahmen (Do), Kontrolle und Feedback (Check) und Ableitung neuer Ziele (Act) ein kontinuierlicher Prozess („PDCA-Zyklus“), der zur Verbesserung der Nachhaltigkeit aller Produkte und Prozesse im Unternehmen führt .


Sämtliche die Nachhaltigkeit betreffenden Aktivitäten werden durch einen
Steuerkreis koordiniert, der an den Verwaltungsrat berichtet.

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