
Mit Strom aus Bio-Erdgas die Investition in ein BHKW finanzieren
Auf Basis des Erneuerbare-Energien-Gesetzes erhält der Betreiber eines mit Bio-Erdgas gespeisten Blockheizkraftwerks eine deutlich höhere Vergütung als bei der Verwendung von fossilem Erdgas.
| BHKW Vitobloc + Liefervertrag für umweltfreundliches Bio-Erdgas im Paket |
| Eine Investition, die sich lohnt (Beispiele und Informationen zur Förderung) |
| Antworten auf die wichtigsten Fragen |
Der wärmegeführte Einsatz eines Blockheizkraftwerks (BHKW) eröffnet dem Betreiber eine Reihe von Vorteilen, die seine Anlage besonders wirtschaftlich machen. Die Einspeisung des durch die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugten Stroms in das öffentliche Netz wird vergütet und trägt zur Amortisation der Anlage bei.
20 Jahre garantierte Vergütung
Der Betrieb eines BHKW ist aber nicht nur mit fossilem Erdgas, sondern auch mit Bio-Erdgas möglich. Auf Grundlage des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) wird dann der abgegebene Strom mit mehr als dem doppelten Betrag vergütet. Und dies über die garantierte Dauer von 20 Jahren! Zum Vergleich: Anlagen, die nach dem KWK-Gesetz (KWK-G) laufen, erhalten die Förderung über maximal 10 Jahre. Dies gilt in jedem Fall für BHKW mit einer Leistung von weniger als 50 Kilowatt, unabhängig von den Betriebsstunden.
Als Faustformel lässt sich ableiten, dass die Nutzung eines BHKW nach dem EEG insbesondere im Leistungsbereich von 70 bis 360 kWel besonders lohnenswert ist. Durch die zunehmende Zahl von Biogasanlagen und die kontinuierlich steigende Produktion von Bio-Erdgas in Deutschland ist die Wärmeversorgung durch BHKW eine interessante Alternative zu konventionellen Heizungsanlagen. Für die wärmegeführte Betriebsweise bieten sich an:
- größere Wohngebäude
- Wohnanlagen mit Nahwärmenetzen
- Schwimmbäder und Freizeitanlagen
- Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen
- gewerbliche und industrielle Betriebsgebäude
Steigender Verbrauch an Bio-Erdgas
Fachleute gehen davon aus, dass der Anteil von Bio-Erdgas am gesamten deutschen
Erdgasverbrauch im Jahr 2030 bis zu zehn Prozent betragen wird. Gründe dafür sind ein sich änderndes Umweltbewusstsein der Anwender, der Wunsch nach einer hohen Versorgungssicherheit und der Einsatz zuverlässiger Technik. Dafür spricht auch, dass nach den energie- und klimapolitischen Zielen der Bundesregierung durch geeignete Maßnahmen bis 2020 der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung bei der Stromerzeugung auf 25 Prozent erhöht werden soll.
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